Grüngraue Sparkles im Hintergrund, vorne Titel des Artikel mit den Coverabbildungen der Rollenspiele Cy_Borg, Shadowrun 6 und Otherscape

Nachdem ich jetzt in relativ kurzer Zeit drei verschiedene Spiele mit dem Aufdruck Cyberpunk gespielt bzw. geleitet habe, dachte ich mir, eine Art Gegenüberstellung wäre vielleicht auch ein ganz guter Inhalt für einen Blogbeitrag. Im Einzelnen geht es um Shadowrun, :Otherscape und Cy_Borg, wobei ich Shadowrun und :Otherscape schon mal per Video miteinander verglichen hatte.

ShadowrunCover des Shadowrun6-Quellenbuchs "Revierbericht 2082" mit einer Person mit Schutzausrüstung wie Atemfilter und kurzem rosa Iro

Neben Cyberpunk (Red) ein absoluter Klassiker – bei dem sich (natürlich) auch wieder die Geister scheiden. Und das sogar ein bisschen wortwörtlich, denn Geister gibt es schließlich in der Welt von Shadowrun. Ebenso wie es Magier gibt, Orks, Elfen und allerlei mehr, und zugleich typische Cyberpunk-Aspekte wie Hacker, KI, Megakonzerne und Co. Dieser bunte Mix sorgt einerseits für Abwechslung, andererseits bei nicht wenigen aber durchaus auch für ein Naserümpfen. Was denn nun? Cyberpunk? Cyber Fantasy? Sci-Fantasy?

Ich selbst mag diesen Mix wahnsinnig gerne. In die zweite Edition habe ich begeistert reingesehen, die dritte sehr intensiv bespielt, die vierte ausgelassen, die fünfte wiederum weitgehend gelesen und ganz frisch ist der aktive Einstieg in die sechste Edtion (auch wenn die schon einige Jahre alt ist). Auch wenn Shadowrun mit seiner Timeline (aktuell in den 2080ern) schon mehrfach von der Realität überholt wurde und sich dadurch mit der Zeit ein immer kruderes Bild des Ganzen ergibt, ist es für mich genau der wirre Mix, der das Spiel für mich besonders macht.

Shadowrun, mindestens ab der dritten Edition, ist keines der Spiele, die man mal eben spontan auf den Tisch legt und loslegt. Es braucht viel Zeit, sowohl bei der Charaktererstellung als auch bei der Vorbereitung. Es braucht am besten einiges an Commitment am Tisch, ob und wie sehr man nun mit den jeweiligen Regeln welcher Edition spielt, ob es Hausregeln gibt, welche der unzähligen Bücher gültig sind für die Runde, ob nun in Bezug auf Regeln oder Weltgeschehen und und und. Es ist ein sehr kleinteiliges Spiel, je nach Edition mit einigem an Buchhalterei. Das alles muss man schon auch ein bisschen wollen.

Was mich an Shadowrun begeistert, ist aber unter anderem diese Freiheit. Auch die Möglichkeit, mit demselben Spiel ganz unterschiedliche Ebenen easy abbilden zu können, mag ich. Low und dreckig, Hightech, sehr magisch und mystisch bis hin zum Horror. Spezielle Runden, in denen man die Welt nicht aus der Sicht klassischer Runner erlebt, sondern aus der Sicht von Rettungssanis in einer DocWagon-Kampagne, als LoneStar-Cops, als Konzerner etc. erlebt. Alles nicht nur möglich, sondern sogar durch entsprechende Bücher und Snippets auch offiziell unterfüttert. Dreckiger Cyberpunk, dystopisch und degenerativ, gesellschaftskritisch, transhumanistisch … ebenfalls alles drin. Und gerade der fantastische Einschlag macht es – aus meiner Sicht – leichter, sich dabei durchaus auch mit ernsten Themen auf unterschiedliche Art auseinanderzusetzen oder sie abzubilden. Soziale Ungleichheit und Ungerechtigkeit vor allem, auf sehr vielen und verschiedenen Ebenen. Aber es geht auch leichter.

Shadowrun ist für mich eine riesige bunte Tüte. Von der Menge der Veröffentlichungen, der Inhalte, der Angebote, aber auch der Regeln. Und es ist ein Spiel mit höherer Verbreitung, in deutscher Sprache erhältlich und das auch ziemlich günstig. Was wiederum der Verbreitung gut tut.

Cover des Grundregelwerks :Otherscape mit 3 Personen im Vordergrund, Cyberpunk:Otherscape

Dazu habe ich ja schon einige Videos erstellt, worunter sich auch aktuell zwei Oneshots befinden mit unterschiedlicher Leitung und unterschiedlichem Fokus. Angeschaut und angehört habe ich mir ebenfalls einige Runden, die ihrerseits ziemlich unterschiedlich sind. Da wäre einmal der Special-Podcast mit Actual Play von Rollenspiel Rhapsody. Dann ein Actual Play, das bei Brooks Live lief. Oliver Hoffmann, Teil des Verlags Storypunks, die die deutsche Ausgabe von :Otherscape gebracht haben, hat bei Orkenspalter eine Runde geleitet. Mel Helke, ebenfalls von den Storypunks, hat bei Carabas Crafts eine Runde im Anime August 2025 geleitet und auch eine Schnupperrunde bei RollenspielWelten. Der Originalverlag Son of Oak hat auch eine eigene Playlist zum Spiel mit diversen Erklärungen und kleinen Spielbeispielen (englisch). Wenn ihr also Einblicke gewinnen wollt, habt ihr dazu so einige Möglichkeiten.

Das bringt mich auch gleich zu dem, was mich an :Otherscape begeistert: Es ist ein sehr flexibles und anpassungsfreundliches Spiel. Durch die Art des Charakteraufbaus geht :Otherscape für mich sehr viel mehr in die transhumanistische Richtung von der Basis her. Auch hier kann man aber alle möglichen Richtungen einschlagen. Ob nun deutlich mythischer, mystischer oder auch freakiger als sogar Shadowrun oder abseits des Mythos auf bodenständige Art und unter Auslassung der mythischen Optionen: kann man sehr leicht umsetzen und muss dafür nicht einmal irgendwas verbiegen.

Ein Setting gibt :Otherscape nicht vor. Es gibt einige Eckpunkte für den gemeinsamen Vorstellungsraum und Beispiele; mit Tokyo und Cairo gehts ein bisschen mehr in die Tiefe, was das angeht und einige wirklich knappe Eckpunkte zu großen Städten bzw. Sprawls finden sich zur Inspirationen bereits im Grundregelwerk. Was man letztlich daraus macht, ist aber Sache der jeweiligen Gruppe und kann mehr oder weniger relevant sein. Es gibt einen eigenen Sprawlbaukasten, den man als SL oder gemeinsam in der Gruppe nutzen kann. Ebenso werden Charaktere optimalerweise miteinander vernetzt durch verschiedene Tags. Das gibt einem sehr viele Freiheiten.

Gefeiert wird :Otherscape meist als besonders regelarmes und narratives Spiel. Das stimmt meiner Ansicht nach so nicht. Es ist völlig unproblematisch, :Otherscape mit den absoluten Basicregeln zu spielen (2W6+/-) und hat dann einen Mix aus PbtA und (eher noch) Fate. Die Regeln, wie sie im Buch stehen, sehen allerdings durchaus ein komplexeres Hin und Her an Regeln, Status, Tags usw. vor, was dann durchaus auch ein bisschen Buchhaltung braucht und den Spielfluss unterbrechen kann. Es ist nur letztlich einigermaßen unerheblich, ob man es nun nutzt oder weglässt.

Das bildet auch das einzige Problem ab, das ich mit :Otherscape habe, so gern ich es an sich mag: Es ist mir zu beliebig und zu wenig fokussiert, einmal abgesehen von dem durch die bereits erwähnten Themebooks und deren Auswirkungen als solche.

Einsicht in das übersichtliche Charakterblatt von Cy_Borg auf Roll20. Hintergrund schwarz, Rahmen pink, Rest weiß.
Cy_Borg-Charakterbogen auf Roll20

Cy_Borg

Von den „Borgs“ gibt es ja mittlerweile einiges, angefangen bei Mörk Borg über Pirate Borg – bis hin zu Cy_Borg.

Wer es kennt, sieht schon, dass wir uns hier im Blogartikel von oben nach unten arbeiten. Nicht unbedingt hinsichtlich der Wertung, aber hinsichtlich Umfang, Setting und Regeln auf jeden Fall.

Cy_Borg setzt einige Eckpunkte im Setting, eben die typischen Cyberpunk-Elemente und -klischees, umgesetzt mittels der fiktiven Megacity Cy. Und das war es dann auch.

Nicht mal 170 Seiten umfasst das komplette Regelwerk, und das knallige Artwork im Stil der 80er (oder eben auch typisch für die Borg-Spiele) nimmt sehr viel Raum ein im Vergleich zum Text. Das sagt schon vieles aus. Zum Beispiel: Besser nicht selbst ausdrucken. Spaß beiseite. Das ist wirklich das vollständige Regelwerk. Und es fehlt eigentlich auch nichts.

„Quick and dirty“ ist das Motto, und entsprechend ist ein Charakter in etwa zwei Minuten erstellt. Zum Beispiel mit einem Generator. Sonst braucht man vielleicht fünf Minuten.

Cy_Borg orientiert sich am OSR-Stil und entsprechend sind die Regeln minimalistisch, es gibt zahlreiche Zufallstabellen und ein paar Klassen, aber eigentlich startet man als Punk. Gestorben wird unglaublich leicht, darum handelt man besser überlegt und schlägt sich vielleicht eher nicht ins Zentrum eines Kampfes.

Das Spiel ist simpel und dreckig. Gefahren lauern nicht zwingend nur von außen, sondern vielleicht in deinem eigenen Körper, zum Beispiel durch Fehlfunktionen deiner Cyberware oder einen Naniten-Befall. Apropos Naniten: Diese können nicht nur negative Effekte haben, sondern durchaus auch für abgefahrene Dinge sorgen, sowas wie Moos, das über deine Wunden kriecht oder fluoreszierende Effekte in deinen Adern. Diese Effekte sind allerdings grundsätzlich immer noch mundan. Fantastische Elemente abseits dessen sind für Cy_Borg nicht angedacht.

Ist :Otherscape auf 10 gedreht, ist es bei Cy_Borg die 100. Hier ist jegliche Hoffnung verloren und beinahe automatisch zelebriert man die nahende Apokalypse, könnte man sagen. Das ist so gewollt, und genau so spielt es sich auch.

Kein Spiel, wenn man auf lange Kampagnen abzielt und außerdem zum aktuellen Zeitpunkt nur auf englisch erhältlich, aber wenn ihr Bock auf (in mehrererlei Hinsicht) ziemlich abgerockten und abgefuckten Oldschool-Cyberpunk habt, dann ist das hier die richtige Variante für euch. Ein Spielbeispiel aka Actual Play gibts von uns hier.

 

Wie sind deine Erfahrungen mit diesen Spielen und welche magst du besonders – oder gar nicht? Und warum?

Oder ist es bei dir ein anderes Spiel, das dich im Genre aufblühen lässt? Treibst du dich lieber in Night City und Cyberpunk (Red) rum? Bist du Fan von The Sprawl oder gehörst zu denen, die Anarchy hypen? Schreib mir das gerne – oder setz gerne auch einen Link zu deinem Blogartikel oder Video zum Thema unter diesen Artikel. 🙂

Hintergrundbild mit den üblichen Sparkles in Grautönen, mittig Schriftzug "Arktis versus Antarktis" und dahinter Eisberg-Grafik in hellen Grünblau-Tönen

Auch wenn ich erst für die zweite Jahreshälfte die Cthulhu-Kampagne Berge des Wahnsinns vorbereiten will, stecke ich schon in so einer Art Vor-Vorbereitung. Das bedeutet, dass ich mir beispielsweise die Kampagne bei der Gruppe von Zwergpaladin88 auf Youtube angeschaut habe, aber auch, dass ich Berge des Wahnsinns von H. P. Lovecraft neulich noch mal gelesen beziehungsweise gehört habe. Auf der Suche nach weiteren Prosa-Titeln, die die Stimmung vermitteln können und vielleicht ein paar interessante Details parat halten, bin ich vor allem auf solche gestoßen, die sich mit der Nordwest-Passage befassen. Besonders die arktische Franklin-Expedition erfreut sich in der Literatur großer Beliebtheit, verlief sie 1845 doch sehr tragisch mit dem Verschwinden der Expedition. Die HMS Erebus fand man erst 2014, die Überreste der HMS Terror 2016.

Expeditionsgeschichten zur Inspiration

Buchcover Heyne mit Dan Simmons - Terror - Roman. Zeigt Zeichnung von arktischer Umgebung mit einigen lebenden und toten (?) Personen unten linksBereits 1983 erschien Sten Nadolnys Bestseller Die Entdeckung der Langsamkeit zur eben genannten Expedition. Dan Simmons veröffentlichte 2007 den Roman Terror, der die Expedition in die Horror- und Phantastikecke (wenn auch über lange Strecken sehr subtil) schob – mein aktueller Re-Read, zum 3. (!) Mal (bzw. höre ich es derzeit). Es ist immer noch mein absolutes Lieblingsbuch.

Und wenn ich danach immer noch Lust aufs Thema haben sollte, greife ich vielleicht noch zu Erebus von Michael Palin.

Auf meinem Stapel liegen außerdem zur Inspiration noch Alfred Lansings 635 Tage im Eis zur Shackleton-Expedition mit der Endurance 1915 in der Antarktis sowie Die Polarfahrt von Hampton Sides, die von der Expedition der USS Jeannette 1879 in der Arktis berichtet.

Eine weitere Option, aber bislang nicht in meinem Besitz: Letzte Fahrt von Robert Falcon Scott zur Terra Nova-Expedition 1910 in die Antarktis.

Im Verlauf der Jahre – ich mag sowohl Literatur rund um Expeditionen und schleiche schon bestimmt 10 Jahre um die Cthulhu-Kampagne Berge des Wahnsinns rum – ist mir aufgefallen, dass andere Leute (mittlerweile) nicht nur gerne solche Listen erstellen oder irgendwo sammeln, sondern dass das häufiger geschieht, wie ich es gerade gelistet habe: wild durch den (ant)arktischen Garten.

Übrigens: Im Oktober 2015 habe ich im Rahmen einer Booktuber-Aktion und zu Halloween mal ein Video rund um Expeditionshorror veröffentlicht 🙈 und gehe vor allem im zweiten Teil des Videos auch auf Rollenspielthemen dazu ein. Aber Achtung, das Video ist komplett outdated.

Cover von Berge des Wahnsinns (H.P. Lovecraft) in der illustrierten und kommentierten Variante des FESTA--VerlagsLovecrafts Inspirationen

Natürlich ist auch interessant zu schauen, was Lovecraft selbst zu seinem Buch Berge des Wahnsinns inspiriert hat. Genannt werden hier (ungeprüft) die Entdeckungsfahrten von Borchgrevink (betrat 1895 als einer der ersten Menschen das antarktische Festland), Scott (siehe oben; erreichte den Südpol nach Amundsen) und Amundsen (durchfuhr als Erster die Nordwestpassage und erreichte als einer der ersten 10 Menschen – und vor Scott – den Südpol), Richard Evelyn Byrd (ebenfalls Südpol-/Antarktisforscher).

Zusammen genommen also ausschließlich Antarktisforscher und -expeditionen. Was als Inspiration – anders als mein Mix oben – für Berge des Wahnsinns ja auch Sinn ergibt, da diese Geschichte ebenfalls dort spielt.

Es ist nicht einfach nur beides weiß und kalt

Grob gesagt hat man ja schon ziemlich früh in der Schule gelernt, dass es einen Nord- und einen Südpol gibt, und das eine von der Arktis und das andere von der Antarktis umgeben ist. Wahrscheinlich hat man dann noch behalten, dass man Pinguine im Süden verortet und Eisbären im Norden. Und sonst?

ArktisEisschollen in der Arktis

Simpel beschrieben ist die Arktis Meer mit Eis oder anders gesagt gefrorenes Meer, umgeben von Land (Grönland, Kanada, Sibirien). Daraus folgt, dass das Eis sich ständig bewegt. Es ist mit etwa 1-3 Metern recht dünn, reißt und knackt ständig.

Die Luftfeuchtigkeit ist erhöht und es kann bis zu -40°C kalt werden.

In der Arktis leben Inuit, es gibt die bereits erwähnten Eisbären, Robben, Walrosse und sogar Pflanzen im Sommer.

Hohe Schelfeiskante in der Antarktis
@W. Bulach

Antarktis

Bei der Antarktis handelt es sich hingegen um einen Kontinent mit hunderte- bis kilometerdickem Eis auf festem Gestein, der von Meer umgeben ist. Hier erwarten einen eher tiefe Spalten und Eiswüsten auf der anderen Seite.

Die Luft ist hier extrem trocken und es kann bis zu -80°C kalt werden.

In der Antarktis gibt es Leben nur an der Küste und dieses besteht aus Pinguinen und ebenfalls Robben. Ansonsten ist das Innere der Antarktis schlicht tot.

Was bedeutet das fürs Rollenspiel?

Man kann es sich natürlich selbst (weiter) ableiten, aber ich möchte mal genauer darauf eingehen, was das fürs Rollenspiel bedeutet oder bedeuten kann.

ArktisEisschollen in der Arktis

Die Arktis eignet sich besonders gut für Geschichten, in denen es eine Rolle spielt, dass Dinge sich verändern, trügerisch sind, instabil. Sie ist geeigneter für survival-ausgerichtete Geschichten. Hunger, Kälte und feindliche Umwelt spielen hier rein, aber immerhin bleibt man hier handlungsfähig. Man kann jagen oder umkehren.

Tageslicht verändert sich, man unterscheidet Jahreszeiten, man hat also eine gewisse Orientierung in Raum und Zeit.

Durch die Optionen, die einem hier noch bleiben, kann es ein hoffnungsvolles Szenario sein oder der Fokus auf Zusammenwachsen/Teamwork/Konflikten oder Survival liegen, es ist also genug Raum, der Arktis als solcher lediglich den Hintergrund-Spot zu geben.

Hohe Schelfeiskante in der Antarktis
@W. Bulach

Antarktis

Hier sind es mehr Geschichten rund um Dinge, die bewahrt werden und uralt sind. Zugleich ist die Antarktis ein unheimlich lebensfeindlicher Raum, der gut zu Relikten und Fremdartigem passt. Ist man einmal hier, ist man von allem abgeschnitten.

Die Tage hier unterscheiden sich kaum und es kommt leicht dazu, dass man den Sinn für Entfernungen und Maßstäbe verliert und eine gewisse Desorientierung verspürt (das macht sie so perfekt für Berge des Wahnsinns).

Man hat hier kaum Optionen und die Umgebung steht einem ebenfalls feindlich gegenüber. Es ist eine mystische Umgebung, eine übernatürliche, und solche Geschichten würde ich hier auch verorten.

Also wenn ihr mal Lust auf was Eisiges habt und euch nicht entscheiden könnt, habt ihr jetzt ein paar Inspirationen zu Themen und Verortung. 😉

We20-Logo (Würfelsymbol, daneben WE20 als Schrift) vor einem Hintergrund mit Sparkles in Grautönen

Es dürfte Anfang Oktober 2025 gewesen sein, als ich über die Webseite von WE20 gestolpert bin. Oh, eine neue Seite, wo man Runden anbieten und selbst teilnehmen kann – mal im Auge behalten. Ungefähr das waren meine Gedanken. Die Seite wanderte vorsorglich gleich in meine Bookmarks, aber aus Zeitgründen habe ich mich nicht weiter damit befasst.

Ende November hatte ich dann mal ein bisschen Luft und bin auf den Discord-Server der Seite geschlittert. Ich wollte mal sehen, ob und was da so geschrieben wird. Außerdem ging ich davon aus, dass angebotene Runden wie üblich über diesen Discordserver laufen würden beziehungsweise auch sollten.

Genau da begann meine Reise mit WE20, und bislang bin ich unheimlich begeistert von diesem Projekt.

Verloren in den Weiten des Internets

Es gibt einige Anlauf- und Sammelstellen, die ich sehr schätze. Ich war Jahre lang intensive (aber weitgehend stille) Nutzerin der Rollenspielcommunity auf Google+, noch viel länger begeisterte Nutzerin der Drachenzwinge. Letztere wurde mir mal empfohlen, als ich drauf und dran war, aufgrund von Mangel an Mitspielenden, Treffs und Co. das Hobby aufzugeben. Genau das konnte die Möglichkeit, über die Drachenzwinge via Teamspeak zu spielen, damals verhindern. Irgendwann bin ich dann zum Nerdpol gewechselt, weil ich die Option, mit Ton und Bild zu spielen, live zu spielen, aufzeichnen zu dürfen etc. einfach gut fand. Ich nutze sehr gern rsp-blogs, nicht nur für meinen eigenen Blog, sondern auch zum Entdecken spannender Beiträge anderer (und bin heilfroh, dass der Blechpirat sich die Mühe gemacht hat, nach einem Hacking alles wieder aufzusetzen: danke dafür!). Und ich freue mich, dass es das Tanelorn als Forum weiterhin gibt.

Das alles sind so Anlaufstellen und Sammelpunkte, die man viel zu leicht als gegeben hinnimmt, die man voraussetzt. Und das sind sie alle nicht. Google+ oben habe ich nicht verlinkt, weil es irgendwann abgeschafft wurde, und das Hacking von rsp-blogs zeigt, was da ist, kann auch ganz schnell wieder weg sein.

Dass das alles sich teils abschafft oder zumindest diese Gefahr ständig wie ein Damoklesschwert über uns allen schwebt, das zeigt auch die seit einigen Jahren zunehmende Fragmentierung. Früher hat man neben Anlauf-/Sammelstellen halt seinen zusätzlichen eigenen Forenbereich gehabt, urfrüher eine Mailingliste, dann mal ICQ, eben Teamspeak, vielleicht ein rundenintern genutztes Wiki … heute ist Discord das große Ding.

Ich mag Discord grundsätzlich ganz gerne. Es ermöglicht einem, zu spezifischen Themen, im engeren oder weiteren Sinne, einen Austausch zu finden und zugleich, über private Chats, auch mit mehreren Personen, Dinge zu verabreden, sich zu organisieren usw. Was Discord primär bieten möchte, sind Communities. Und genau das ist eine coole Sache. Man hat mal ne Weile die Nase voll von Thema ABC? Kein Problem. Nutze Discord einfach weiter und schau nicht in den entsprechenden Kanal, stell ihn stumm.

Nicht so cool ist, dass eben diese Communities sich immer mehr abkanzeln. In Zeiten, wo „Influencing“ ja (noch) der heiße Scheiß oder das begehrte Ziel für viele ist, dreht sich vieles um einzelne Personen, um einzelne Verlage usw. Ist erst mal nicht so schlimm. Zumindest letzteres kann ich gut nachvollziehen. Und hey, auch wir haben einen Discord, auch wenn der zugegenermaßen nicht allzu viel bietet und ziemlich brach liegt. Entstanden ist der einfach in einer Zeit, in der wir stetig Oneshots angeboten haben, Mitspielende gesucht haben und den Austausch vereinfachen wollten, nachdem es via Youtube eben keine Privatnachrichten mehr gab. Und nun ist er halt da, wir schreiben oder verlinken manchmal was, freuen uns, wenn wer anderes ein Lebenszeichen von sich gibt, aber es ist keine lebendige Community.

Um Kontakt zu halten, zu finden, Runden, Mitspielende, Themen, News … tingelt man also Tag für Tag, Woche für Woche durch nur wenige Anlaufstellen und zugleich durch etliche verschiedene Discords. Und wenn man halbwegs aktiv mitliest, stellt man fest: Irgendwie sind es weitgehend sowieso dieselben Nasen, die irgendwo sitzen, nur manchmal mit anderem Nickname dank servereigenem Profil.

Warum mich WE20 direkt angesprochen hat

Das sind so das Mindset und die Annahmen, mit denen ich also auf den WE20-Discord geschlittert bin. Und ich wurde überrascht.

Der Discord ist aktiv, belebt, es gibt täglich neue Beiträge, aber nichts davon kommt mir wie Spam vor. Selbst die WE20-eigenen Beiträge (gesammelte Links zu den neuesten Blogartikeln, Runden und so weiter, siehe weiter unten) sind erst kürzlich gebündelt worden, um nicht zu viel in verschiedenen Kanälen zu spammen. Neben fehlendem Spam auch kein Smalltalk-Bullshit, in dem belanglose Memes aufeinander folgen am laufenden Meter, und auch das nervige Guten Morgen! von drölfzig Mitgliedern, das ich ebenfalls nicht als nett und irgendwie kuschelig empfinde, sondern als lästig, fehlt dort. Focus is king. Geil.

Die nächste Überraschung: Ja, die meisten Runden laufen über den Discord da. Meist Voice only, manchmal teilweise oder durch alle mit Video, manchmal nur Ton, aber VTT-Unterstützung, die gestreamt wird. Aber es lässt sich schon erahnen: WE20 läuft nach dem Prinzip, dass du es einfach machen kannst, wie du möchtest.

Ich kann eine Runde ausschreiben oder an einer teilnehmen, die eben so läuft. Die Runde läuft vielleicht aber auch live irgendwo, ob Twitch, Youtube oder sonstwo. Ja, vielleicht wird sie aufgezeichnet oder ist live. Vielleicht gibt es Zuhörende. Vielleicht – und das finde ich mit am bemerkenswertesten – läuft die Runde aber sogar auf einem komplett anderen Discord-Server. Gut, wenn man da erst beitreten muss, mag das nervig sein. Aber alle anderen Aspekte können ja ebenfalls Ausschlusskriterien sein. Es ist schlicht so: DU hast die WAHL!

Suchmaske von WE20 mit den einzelnen Kriterien wie wählbare Wochentage, Uhrzeiten, Altersbeschränkung usw.
Maske für die Gruppensuche auf WE20.de

Hier mal ein Einblick in die Suchmaske, mit der man nach Runden schauen kann, die aktuell ausgeschrieben sind. Wie man sieht, kann man nach Wochentag, Uhrzeit, Rundentyp (Oneshot, Multishot,  Kampagne, Pool-Kampagne) und sogar nach Online- und Tischrunden unterteilen, ebenso nach Altersbeschränkung und bestimmten Spielsystemen.

Webseitenbetreiber Paul und Teammitglied Uwe aka CSI Arkham (Fluffcrunch) waren im Dezember zu Gast im Podcast des Würfelhelden und erwähnten als Beispiel, dass zum gegenwärtigen Zeitpunkt 19 Runden ausgeschrieben wären. Zu dem Zeitpunkt, zu dem ich gerade schaue, sind es über 60. Gut, das liegt auch an einem angekündigten Event mit entsprechenden Rundenangeboten, aber man sieht: Das Angebot wächst.

Wie man Runden anbietet

Ist man angemeldet als User, kann man ganz simpel eigene Runden ausschreiben. Hierbei sieht die Maske etwas anders aus. Man kann einen Termin festlegen oder einfach nur erst mal die Runde ausschreiben und schauen, wer sich so meldet. Man kann die voraussichtliche Dauer des Ganzen eintragen und neben einer Kurzbeschreibung auch einen Link zum Server, auf dem gespielt wird. Man kann angeben, ob es eine Altersbeschränkung gibt, Charaktere gestellt werden, die Runde einsteigergeeignet ist, aufgezeichnet werden soll, ob es ein öffentlicher Termin ist (zum Beispiel auch Convention), ob man eine Kamera bei Mitspielenden erwartet, das Zuhören erlaubt ist für nicht aktiv Mitspielende und so weiter. Hammer, oder?

Der WE20-Herold

Man kann sich auch einfach für den Herold eintragen, Wochentage, Zeiten etc., vor allem aber Systeme angeben, und wann immer Termine eingetragen werden, die mit dem eigenen Gesuch (ähnlich Spielerdatenbank) matchen, wird man benachrichtigt. Man muss also nicht ständig selbst aktiv suchen. Finde ich sehr komfortabel.

Spielrunden-Verwaltung

Runden, die man anbietet und auch solche, zu denen man sich über die Seite angemeldet hat, werden sowohl per Mail bestätigt als auch auf der Seite für einen persönlich gelistet, sodass man aktuell anstehende Termine im Blick behält und immer mal wieder auch in die Ausschreibung linsen kann, wenn man denn möchte.

Want to play?

Ein wirklich nettes Gimmick (das langfristig ebenfalls Potenzial für mehr hat) ist WE20-Want to play. Man kann in der Liste aller Spiele anklicken, welche davon man selbst gern einmal spielen wollen würde. Diese Klicks werden 45 Tage lang gespeichert und geben dann eine Liste aus mit allen gewünschten Spielen und deren aktueller Top 10.

Balkendiagramm mit 10 unbeschrifteten Balken

Derzeit wird das System noch nicht ganz so umfassend genutzt (im Schnitt ca. 40 User mit abgegebenen Stimmen), aber man stelle sich mal vor, wenn vielleicht Hundert(e) Leute dort alle 4-6 Wochen ihre Angaben machen. Dann bekäme man tatsächlich mal realistisches Feedback, welche Spiele wirklich gerade gehyped/gewünscht werden. Klar, kann man über Forenumfragen auch hinkriegen, aber die laufen ja meist nur sehr begrenzte Zeit und die mitzunehmenden Eindrücke stammen dann eben aus genau so einem Zeitraum.

Systemvielfalt

Aktuell sind fast 150 Spiele bei WE20 gelistet. Und die Liste ist natürlich nicht endgültig, sondern wird stetig erweitert (wenn jemand nachfragt, etwas Bestimmtes anbieten möchte und so weiter). Was mich persönlich bei dieser Liste begeistert ist, dass sie über eine schlichte Auflistung weit hinaus geht. Klickt man die Kachel eines Spiels in der Übersicht an, öffnet sich eine Seite, die einem gleich weitere Infos mitgibt: Von welchem Verlag ist das Spiel (deutsch/englisch)? Was für ein Spiel ist das eigentlich? Was sind die Besonderheiten? Für wen eignet es sich besonders (und für wen vielleicht eher nicht)?

Angefügt sind auch ein paar ausgewählte Reviews, Tutorials, Regelvideos und eine Liste der zur Verfügung stehenden Publikationen zum Spiel. Eine Dropdown-Liste, bei der man nach Titel, Typ, Seitenzahl, Erscheinungsjahr und Sprache sortieren kann.

Seiteneigene Infos gibts an dieser Stelle auch. Wie oft wurde das Spiel bislang auf WE20 gespielt? Wie viele Leute (und welche) haben angegeben, dass sie dieses Spiel spielleiten? Welche Runden sind derzeit für dieses Spiel ausgeschrieben?

Zugegeben, die Infos finden sich so nicht alle umfassend für alle Spiele. So viel Inhalt will halt erst einmal befüllt werden, und das dauert eben.

Systempatenschaften

Um das Befüllen der vorbeschriebenen Seiten voran zu treiben, kann man sich bei WE20 als Systempate oder Systempatin melden. Das bedeutet, dass Infos unterschiedlich zur Verfügung stehen, also in unterschiedlichem Umfang, durchaus auch von eigener Meinung geprägt und so weiter. Es bedeutet aber auch, dass Leute Bock haben, sich für bestimmte Systeme und deren Pflege auf der Seite einzubringen. Und das allein finde ich schon cool.

Aktuell gibt es knapp ein Dutzend Leute, die Spielseiten betreuen. Die einen ein einzelnes Spiel, manche mehrere. Und es kommt eben soviel Neues dazu, wie private Zeit dazu gegeben ist. Kann manchmal also dauern. 🙂

Aber auch das finde ich super. Man „kriegt“ nix dafür, sondern macht es auf freiwilliger Basis, wenn man möchte. Aber es steht auch niemand mit der Peitsche hinter einem und treibt einen an, wann und wie denn nun wo und wie viel zu stehen hat. Ist nicht genau dieser entspannte Umgang etwas, das eine gute Community ausmacht?

Ihr seht ja schon, wie begeistert ich bin. Und klar, ich hab mich da trotz enger Zeitfenster natürlich ebenfalls bereits freiwillig gemeldet. 😁

Communitypflege

Damit meine ich an dieser Stelle nicht die WE20-eigene Community, sondern die Rollenspielcommunity an sich. Die Seite bietet einen eigenen Navigationspunkt Communities. Dahinter verbergen sich weitere Sammlungen, nämlich Rollenspielvereine (mit Map), anstehende Conventions und eine Liste deutschsprachiger Discordserver rund ums Hobby.

Leider (noch) nicht unter diesem Punkt, aber über die Startseite erreichbar ist eine Blog-Watch. Und WE20 führt auch einen eigenen Blog, allerdings mit bislang nur wenigen Artikeln.

Wie bei allem anderen gilt, dass das Ganze offen gestaltet ist. Man kann einfach Blogs, Vereine, Conventions usw. eintragen. Diese werden, soweit ich weiß, nicht ad hoc freigegeben, sondern adminseitig, aber das finde ich angesichts von Spam und Co. auch besser so.

Umgangston

Zentral bei Communities finde ich den Umgangston. Und leider gibt es für mich viele, die mich abschrecken, vergraulen oder zumindest von aktiver Teilnahme schnell Abstand nehmen lassen. Das ist bei WE20 aktuell nicht so. Geschrieben wird ohnehin im Discord eher wenig, wenn man es jetzt auf den allgemeinen rollenspielerischen Austausch bezieht. Aber auch da finde ich wieder, dass das eher Ruhe reinbringt.

Der Austausch findet vor allem im Lagerfeuer, dem Talkchannel des Discords, statt. Hier ist fast immer jemand vor Ort oder es kommt zeitnah jemand dazu, wenn man sich selbst in den Channel hockt. Egal, ob man nur ein paar Minuten dort verbringt oder Stunden, es ist durchaus angenehm. Dabei kann es sein, dass gemeinsam geschwiegen wird, während man sich eigentlich mit anderen Dingen befasst, zum Beispiel Abenteuer vorbereiten. Es kann auch eine angeregte Unterhaltung sein, wobei die bislang nie in eine fanatische oder allzu klugscheißende Richtung abdriftet. Vorangestellt ist immer, wie man selbst etwas erlebt und wahrnimmt, und bislang kann ich sagen, war der Umgang mit allerlei freundlich, wertungsfrei, interessiert und lösungsorientiert. Perfekt. Aber es muss auch nicht immer für alles eine Lösung geben. Manchmal geht es einfach darum, Eindrücke oder Ideen zu teilen. Und auch, wenn darunter Aussagen sind, dass einem Spiel XYZ nicht gefällt, dann ist das valide. Und das ist nicht so selbstverständlich, wie man meinen sollte. Ich hoffe sehr, dass das so bleiben wird.

Nix Negatives?

Bislang gibts aus meiner Sicht tatsächlich nichts Negatives. Ich mag diese sortierte Fülle und ich sehe in dem Projekt enormes Potenzial. Es gilt natürlich, was immer gilt, nämlich dass sich das alles auch verändern oder kippen kann. Zum aktuellen Zeitpunkt sehe ich diese Gefahr allerdings nicht. Alle Betreiber machen einen entspannten und aufgeräumten Eindruck, was schon mal eine wichtige Grundvoraussetzung ist. Die Seite ist SEO-mäßig richtig gut aufgestellt, gleichzeitig wird man aber auch nicht mit Werbung für WE20 überall zugedonnert. Das führt dazu, dass neue Leute zwar stetig dazu kommen, aber der Zustrom hält sich auch da bislang in Grenzen. Das führt ebenfalls zu etwas mehr Ruhe und dazu, dass sich neue Leute in Ruhe zurechtfinden und Anschluss bekommen können.

Apropos Werbung: In der FAQ zum Projekt findet sich folgender Text:

WE20 ist wird zur Zeit nicht bezuschusst, erhält keine Einnahmen von Verlagen, von Onlinewerbung, wir akzeptieren keine Spenden und sind sonst niemandem was schuldig. Die nötigen Ausgaben werden komplett von uns selbst getragen.

Ist zwar doof, dafür geht uns aber niemand mit Ansprüchen auf die Nerven und wir können unser Projekt so ausgestalten wie wir es für richtig halten.

Und auch das finde ich echt richtig gut!

Gleichzeitig geht es zur Abwechslung mal nicht darum, sich selbst beziehungsweise das Projekt besonders hervorzuheben und sich selbst zu bauchpinseln, sondern darum, eine kooperative Anlaufstelle zu bieten. Aus Bock. Weil man es kann. Und weil es das braucht. Letzteres glaube ich zumindest, denn für mich schließt WE20 eine Lücke und ich hoffe echt – für das Projekt und mich selbst auch -, dass sich das weiter so entwickelt.

Abstrakter Hintergrund mit grünen Sparkles und Clawdeens Logo neben dem Titel des Artikels: Rollenspielvorsätze 2026 von Clawdeen

Tsu hat ja schon vorgelegt, was seine Pläne für 2026 betrifft. Meine sind nicht so gut strukturiert, dafür diesmal aber relativ fokussiert.

Geplante Spiele

Shadowrun 6

Es unkt und munkelt seit einer Weile, dass demnächst die 7. Edition angekündigt werden könnte. Ja, mag sein (gilt ja auch für DSA und eine mögliche 6. Edition), ist aber eigentlich irrelevant. Es dauert ja sowieso immer Jahre, bis überhaupt die (für einen persönlich) wichtigen Bücher draußen sind, da kann man genauso gut solange noch die alte (oder andere ältere) Edition(en) spielen. Entsprechend haben wir auch Ende 2025 erst so wirklich aktiv begonnen, uns nach nur wenigen Oneshots, die wir irgendwo mal mitgespielt haben, mit einer eigenen Runde an Shadowrun 6 zu wagen.

Unser Plan war und ist, erst mal ganz low mit ein bisschen aus dem Abenteuerband Budenzauber anzufangen und dann über Im Schatten der Drachen und Schwere Fracht bis hin zur Kampagne Herr der Nebel zu spielen. Das sind also ganz locker 2-3 Jahre, zumal wir nicht jede Woche spielen beziehungsweise gerade in den ersten Monaten von 2026 wenig Spielzeit insgesamt zur Verfügung steht.

Cover von Berge des Wahnsinns (H.P. Lovecraft) in der illustrierten und kommentierten Variante des FESTA--VerlagsCthulhu 7

Ist schon eine ganze Weile her, dass wir zuletzt Cthulhu gespielt haben, nimmt man unsere One-/Fewshots mit Delta Green als Verwandtschaft einmal raus.

Ich hab da mittlerweile wieder richtig Bock drauf und plane darum, etwa Mitte 2026 mit der Kampagne Berge des Wahnsinns anzufangen. Man gönnt sich ja sonst nix.

Fabula Ultima

Das hat mich mittlerweile ganz schön angefixt, obwohl ich mit Anime und Co. an sich echt wenig anfangen kann. Liest sich aber gut und ich mag viele Kleinigkeiten des Spiels (beim Lesen). Vielleicht schreibe ich da 2026 auch ein bisschen mehr dazu; geplant ist auf jeden Fall, mindestens 2 Oneshots und einen Fewshot damit zu leiten. Letzteren habe ich teilweise sogar schon vorbereitet.

Ist das alles?

Nö, natürlich nicht. Gibt noch so einige Spiele, die 2026 zumindest im Rahmen von Oneshots auf den Tisch kommen sollen. Auf meiner aktuellen Liste stehen hierzu über ein Dutzend Spiele parat, ich habe aber noch keine Priorisierung vorgenommen und machs auch erst später, weil das eh Sachen für die Zeit ab der Jahresmitte sind.

Auf der Liste finden sich weitere Klassiker wie (noch) ein altes DSA-Abenteuer, Brancalonia, John Sinclair (was ja aber eine Neuauflage bekommen soll), vielleicht die Arkand-Abenteuer von Dragonbane, Household, ja, vielleicht sogar mal wieder Splittermond oder World of Darkness? Man wird sehen, wofür ich mich dann letztlich entscheiden werde.

Aktionen

WE20 Logo von WE20 mit stilisiertem Würfel links neben dem Schriftzug WE20

Zu der Plattform WE20 werde ich in Kürze noch was bloggen, auf jeden Fall bin ich davon ziemlich begeistert derzeit und versuche, mich ein bisschen einzubringen. Aktuell fehlt mir die Zeit, dort Runden anzubieten oder mich welchen anzuschließen (auch wenn ich bei letzterem im Februar zwei Ausnahmen mache), aber ab Mitte des Jahres will ich das definitiv ändern und Runden über WE20 anbieten. Wie, was etc. weiß ich noch nicht genau.

Außerdem habe ich mich gleich für 5 Spiele als Systempatin gemeldet, pflege also die entsprechenden Seiten und Publikationen und bin bis Jahresmitte damit dann auch ausgelastet, denke ich.

Anime-August

Zum 3. Mal wird 2026 der Anime-August, organisiert von Brigitte aka Carabas Crafts, ausgerichtet. Ich hatte 2025 schon überlegt, hab mich aus zeitlichen Gründen dann aber doch nicht gemeldet, zumal Anime, wie schon erwähnt, nun nicht gerade eins meiner Steckenpferde ist und ich zu viel Zeit zum Rein-/Ausarbeiten der Teilnahme gebraucht hätte. 2026 sind wir aber dabei!

Clawdeens Logo, modifizierte Hallodeen-Variante mit Nebel, Kürbis und SkelettpüppchenHalloween

Mein absoluter Lieblingsmonat und mein liebster Feiertag! Leider kam Halloween in den letzten Jahren für meinen Geschmack viel zu kurz. Das soll sich 2026 ändern.

Conventions

Zumindest 2 Conventions möchte ich 2026 besuchen. Ich weiß schon, dass es die NordCon in diesem Jahr aus Termingründen wohl nicht wird, aber der Rest ist noch offen.

Blogpläne

2025 habe ich es immerhin geschafft, jeden Monat einen Monatsrückblick zu bloggen, wodurch 17 Artikel insgesamt zusammen gekommen sind. Das ist nicht so viel, aber zumindest eine Wiedereinstiegskonstante.

Da möchte ich die Latte für 2026 allerdings deutlich höher setzen: Jede Woche will ich mindestens einen Blogartikel online bringen, insgesamt mindestens 52 Stück bis zum Jahresende. Also so etwa das 3-fache von diesem Jahr. Mal schauen! 💪🏻

Falls ihr da übrigens Themenwünsche habt, die ihr hier gern verbloggt sehen möchtet: Immer her damit!

Dunkler Hintergrund mit grünen Sparkles, im Vordergrund Titel "Jahresrückblick 2025" sowie Bild eines Feuerwerks (gezeichnet)

Nach den ganzen Monatsrückblicken, die immerhin zu einer Konstante des Blogs geworden sind, soll natürlich auch ein Rückblick auf das gesamte Jahr erfolgen. Und da ich ein bisschen länger gebraucht habe, an dieser Stelle bereits: Frohes neues Jahr euch allen!

Statistik 2025

Dragonbane-Charaktere der Kampagne von unsInsgesamt gab es 2025 hier, diesen eingeschlossen, 17 Blogartikel. Das ist doch zum Wiedereinstieg schon mal gar nicht so schlecht.

Unsere Youtube-Statistik gibt weitgehend auch unsere gespielten Runden wieder, darum sind auch diese leicht nachzuvollziehen.

Auf Platz 1 steht Dragonbane, auf Platz 2 die (mittlerweile abgeschlossene) Strixhaven-Kampagne, also DnD 5. Platz 3 gebührt Delta Green mit zwei verschiedenen Runden.

Auf den weiteren Plätzen finden sich DSA 5, :Otherscape, Shadowrun 6, Sleepy Hollow (YZE) sowie ein kurzer Blick in Legend in the Mist.

Videos abseits von Actual Plays gab es ebenfalls: Vorstellung von Dragonbane, Sleepy Hollow RPG und :Otherscape, diverse weitere Videos zu :Otherscape, etwas zu Horror im Rollenspiel sowie ein Video darüber, wie ich als Systemanfängerin das Konvertieren von einem Eberron-Abenteuer zu Dragonbane angegangen bin.

Außerdem gab es eine einsame Podcastfolge von Tsu und mir. Kiosk mit rotweißer Abdeckung auf dem Dach. Mikrofon links. Rechts weiße Schrift auf rotem Grund: Wir haben geöffnet.

Insgesamt waren es 57 Videos, die 2025 auf dem Kanal Clawdeen Spielt veröffentlicht wurden, davon 42 Rollenspielsessions. Hinzu kommen noch je eine Runde Historia und Ultima Ratio am Tisch auf der NordCon sowie eine DnD-Runde auf der MicroCon Ingolstadt, also 45 Sessions im gesamten Jahr (wenn ich keine vergessen habe) mit 9 verschiedenen Spielen.

87 Stunden habe ich damit verbracht, mir Videos mit direktem Rollenspielbezug abseits von Actual Plays anzuschauen. Weitere 202,5 Stunden entfielen auf Actual Plays.

Mit Hörbüchern habe ich grandiose 335,25 Stunden verbracht, meine Watchtime (vor allem Netflix) lag hingegen bei 74,5 Stunden.

Social Media & Co.

Zum letzten Jahreswechsel habe ich Instagram zum Abschied gewunken. Das ist mir nicht so leicht gefallen. Weniger wegen meiner eigenen Inhalte, die doch sehr überschaubar waren, sondern mehr, weil man ja auch anderen folgt, deren Beiträge man dann nicht mehr sehen kann blabla. Letztlich war es eine unheimlich gute Entscheidung, sich davon zu verabschieden. Andere Plattformen habe ich eh nie genutzt oder nur mal vor x Jahren sporadisch. Einzig Bluesky ist noch übrig, was ich aber eigentlich auch kaum mal nutze. Mir fehlt absolut nichts. Im Gegenteil. Ich habe den Eindruck, es lebt sich wirklich stressfreier ohne den ganzen Kram.

Außerdem blieb und bleibt so mehr Zeit für „Oldschool-Kram“, also beispielsweise Foren und Blogs. Da ich beide sehr schätze, mittlerweile auch ein paar Discord-Kanäle, fühle ich mich informiert und kann bei Bedarf, Zeit, Bock … einfach in „kleinerem Rahmen“ in den direkten Austausch gehen. Kann ich echt nur empfehlen.

Conventions 2025

Foto mit jemandem in Umbrella-Kostüm. Clawdeen daneben zeigt Daumen hoch.Erstmals waren wir 2025 seit vielen Jahren mal wieder „so richtig“ auf Cons. Das war einmal die Microcon vor Ort und zum anderen die NordCon in Hamburg. Das ist nun nicht viel, dafür ist die NordCon aber auch gute 700 km von uns entfernt. War also direkt ein kleiner Kurzurlaub. Und ein sehr lohnender. Sowohl bezüglich der Con als auch in Bezug auf Hamburg, wo wir vorher noch nie waren. Schöne Stadt.

Abseits des Rollenspiels fand erstmals auch eine kleine Buchmesse in Ingolstadt statt, die wir ebenfalls besucht haben.

Mein Fazit zu 2025

Im Youtube-Ausblick für 2025 hatte ich „Back to the roots“ als Jahresmotto auserkoren. Und das ist mir besser und umfangreicher gelungen, als ich gedacht hätte.

Ab 2020 waren es nun 4 Jahre in Folge, in denen ich neben der Arbeit im Schichtdienst und dem Studium in Vollzeit (!) noch zwei Weiterbildungen absolviert habe. Das war (zu) viel über die Zeitspanne hinweg. Wäre nicht so schlimm gewesen, da mir alles davon weitgehend auch Spaß gemacht hat, aber hinzu kamen in wirklich jedem einzelnen Jahr miese Schicksalsschläge, die uns bzw. unsere Familien betrafen und ebenfalls über lange Zeit hinweg viel Energie und Kraft gekostet haben. Da bleibt kurzum am Ende nichts mehr übrig, das ist vielmehr ein Minusgeschäft.

Für 2025 hatte ich mir gewünscht, ein ruhigeres Jahr zu bekommen, das auch mal wieder mehr Raum für Freizeit und Hobby lässt. Zugegebenermaßen war ich da ein bisschen skeptisch, weil ich mir das nicht zum ersten Mal gewünscht hatte … aber diesmal hat es auch stellenweise funktioniert. Ein Jahr ohne größere Katastrophen und eines, das Dinge greifbarer macht. Wenn alles gut geht, schließe ich mein Studium bis Mai 2026 ab, und direkt im Januar 2026 wechsle ich den Job. Ja, das wird auch wieder stressig und neue Herausforderungen mit sich bringen (und eine weitere Weiterbildung, haha), aber das ist ein ganz anderes Level, auf das ich mich da voraussichtlich einstelle. Und alles wird planbarer. Und auch Planbarkeit bringt Ruhe. Bin gespannt!

Demnach bin ich jedenfalls mit dem Hobby 2025 echt ziemlich zufrieden.

Die Statistik habe ich ja bereits genannt und ja, das war alles schon mal mehr (also vor allem die Anzahl an Sessions und insgesamt auch Videos), aber das ist in Anbetracht aller Dinge eine ganze Menge. Und es hat Spaß gemacht und gut getan.

Apropos gut getan: Highlights

Spielende auf der MicroConAuch wenn es „nur“ monatliche Rückblicke waren, habe ich es immerhin geschafft, den Blog hier nicht (wieder) verwaisen zu lassen. Das ist eine gute Grundlage für 2026.

Der Wechsel zwischen One-/Fewshots und längeren Kampagnen war für mich schon dicht dran am Sweetspot. Es ist toll, kurze Einblicke zu haben. Es ist toll, mehr in die Tiefe zu gehen. Es ist toll, nach einiger (längerer) Zeit auch Dinge abzuschließen.

Und es war toll, mal wieder auf einer Convention zu sein.

Ich lese aktuell mit großem Interesse die Rück- und Ausblicke anderer und hoffe, da kommen noch welche dazu. Meinen eigenen Ausblick gibt es auch noch in Kürze. In diesem Sinne: Bis zum nächsten Jahr!

Titelbild des rollenspielerischen Rückblicks für Dezember 2025 mit den Covern von der Neuauflage DSA 5: In den Fängen des Dämons und Cover Grundregelwerk Fabula Ultima

Der letzte Monatsrückblick 2025 startet mit der durchaus stolzen Erkenntnis: Ich habe (fast) komplett durchgezogen, was die Monatsrückblicke betrifft.

Anschaffungen

Cover des Grundregelwerks von Fabula Ultima. 5 Charaktere verschiedener Typen im Anime-Stil zentral in der Mitte zu sehen mit verschiedenen Blickrichtungen, im Hintergrund Himmel und Wolken mit einem weiteren, übergroßen Gesicht im Hintergrund

Auch hier bin ich erneut im Rahmen geblieben (maximal 30€/Monat ausgeben), und so ist lediglich das Grundregelwerk von Fabula Ultima in meinem Einkaufswagen gelandet. Hat 23,99€ gekostet und ist damit im Rahmen gewesen.

Blog &Youtube

Ein letzter Blogartikel für den Dezember beim Rückblick setzt den Counter auf 1. Es werden allerdings noch 2 Artikel folgen, davon ein Gastartikel, also:  Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni-November: 1, Dezember 2.

Die Inhalte auf Youtube sind konstant geblieben und haben 7 neue Videos hervorgebracht:

Der Monat startete mit einem SL-Video, wie ich ein für Eberron geschriebenes Abenteuer nach Dragonbane (als Anfängerin zu dem Zeitpunkt) konvertiert habe. Eine weitere Session eben dieser Kampagne (Teil 21) ging ebenfalls online.

Zu Shadowrun haben wir unsere zweite und dritte Session zur Kleinwildjagd aus Budenzauber veröffentlicht.

Und zu guter letzt gab es gleich zwei weitere Videos unserer DSA 5-Runde mit der Neuauflage von In den Fängen des Dämons (Teil 3, Teil 4).

Als kleines Weihnachts-/Jahresabschlussschmankerl haben wir außerdem eine kleine Schnupperrunde Legend in the Mist angefangen. Diese Runde wird von TomTom geleitet, der damit in der zweiten Runde auf dem Kanal und mit der ersten von ihm geleiteten Runde zu sehen ist. Nachdem wir :Otherscape so gehyped haben, dachten wir uns, wir schauen auch gleich noch den Fantasy-Ableger mit der Mist-Engine an. Teil 1 ist bereits online.

Geschaute Sessions/Youtube

Diesmal gibt es gar nicht so viel zu berichten. Geschaut habe ich 7 Stunden Videos rund um Rollenspiele. Nachdem ich ja Sachen, die für mich dabei herausstechen, ein bisschen hervorheben möchte zukünftig, fällt meine Wahl im Dezember auf ein schon etwas älteres Video aus dem August 2024, wo sich Das_Floo das deutsche Grundregelwerk von Fabula Ultima mal genauer anschaut. Die Statistik zu geschauten Videos abseits von Actual Plays: Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden, September 7,25 Stunden, Oktober 4,25 Stunden, November 6 Stunden, Dezember 7 Stunden.

Dazu kommen etwas mehr als 7 Stunden für die noch fehlenden Sessions von Zwergpaladins Berge des Wahnsinns-Runde, außerdem der aktuellste Teil der Herr der Nebel bei Talon Zorch.

Im Jahresverlauf sieht es damit so aus: Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden, September: 23 Stunden, Oktober: 31 Stunden, November: 14 Stunden, Dezember: 9 Stunden.

Top 10 auf Youtube

  1. DSA 5: In den Fängen des Dämons #3 (225)
  2. DSA 5: In den Fängen des Dämons #1 (197)
  3. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #2 (166)
  4. DSA 5: In den Fängen des Dämons #2 (119)
  5. DSA 5: In den Fängen des Dämons #4 (113)
  6. SL-Info: Von Eberron nach Blackwater (101)
  7. Dragonbane: Blackwater #21 (99)
  8. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #1 (77)
  9. DSA 5: Orklandtrilogie #1 (31)
  10. Dragonbane: Blackwater #1 (29)

Wenig überraschend stehen die aktuellsten Videos auch in den Top 10, nur unterbrochen vom jeweils ersten Teil der Orklandtrilogie (von Februar 2016!) und dem ersten Teil der Dragonbane-Kampagne.

Sonstige Medien

Cover des Hörbuchs von Dämmerung (Das Schwarze Auge) mit Symbol auf rotem HintergrundEin bisschen gemogelt fällt in diesen Monat Dämmerung, der erste Hörbuchteil von Das Zerbrochene Rad von Ulrich Kiesow (DSA). Das Hörbuch umfasst 15,5 Stunden und ich hab es über mehrere Monate immer mal wieder in kurzen Etappen gehört, jetzt aber eben beendet.

Gehört wurde außerdem Der Flüsterer im Dunkeln sowie Der Cthulhu Mythos, beide von LPL Records, mit zusammen 8,25 Stunden.

Auf Netflix haben wir Lucifer beendet (3,75 Stunden), und das war es auch schon.

Also 23,75 Hörstunden (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: -, Mai: 66 Stunden, Juni: -, Juli: 66,5 Stunden, August: 44,5 Stunden, September 16,25 Stunden, Oktober 41,5 Stunden, November: 9 Stunden) und 3,75 Stunden Watchtime (Januar: 1,75 Stunden, Februar/März: 12 Stunden, April: 3 Stunden, Mai: -, Juni: 4,5 Stunden, Juli: 4,5 Stunden, August: 6 Stunden, September: 6 Stunden, Oktober: 14 Stunden, November: 19 Stunden).

Fazit

Wie erwartet ist es in diesem Monat schon deutlich beschaulicher gewesen und wird in den kommenden 2-3 Monaten beruflich und studienbedingt weiter abfallen. Ich finds aber recht ausgeglichen und bin mit allem recht zufrieden, zumal das DSA-Hörbuch, das ich eigentlich über mehrere Monate hinweg gehört habe, die Statistik hier ein bisschen aufhübscht.

Ich bin gespannt aufs nächste Jahr!

Abstrakter Hintergrund mit grünen Sparkles und Tsus Affenkopflogo neben dem Titel des Artikels: Rollenspielvorsätze 2026 von Tsu

Es kommt nicht oft vor, dass ich mich hinsetze, um tatsächlich einen Blogartikel zu schreiben, doch das Jahr nähert sich dem Ende und wie jeder brave Würfelschubser mache ich mir kurz vor Jahresende natürlich jede Menge Gedanken, welche Systeme 2026 mein Hobby bereichern und etwas mehr Aufmerksamkeit bekommen sollen als andere. Zugegeben, die vergangenen Rollenspieljahre haben gezeigt, dass es meist anders kommt, als man prophezeit oder ich mir vornehme.

2026 – Etwas Neues: The Pioneer RPG

Bild zum Pioneer RPG, bei dem 2 Astronaiten außerhalb eines Raumschiffs im All schwebenIm Herbst 2025 endete das erfolgreiche Crowdfunding (~170k €) zu Pioneer von Mongoose Publishing, und im nächsten Jahr steht hoffentlich der Release an. Mit seiner Ausrichtung als wissenschaftliches Weltraum-Rollenspiel in einer nahen Zukunft, dem Fokus auf Entdeckung und der beinahe völligen Irrelevanz von Kämpfen hebt es sich deutlich von der Masse ab, und ich bin gespannt, ob fehlerhafte Triebwerksdüsen und der Wiedereintritt in die Erdatmosphäre genauso viel Spannung erzeugen können wie ein Bosskampf gegen Drachen in den nebligen Ruinen eines Fantasy-Settings. Dank des 90-seitigen Schnellstarters inklusive Abenteuer gibt es schon mal genug Material, um sich einzulesen. Das Traveller-2W6-System mit einem Fokus auf Teamwork scheint damit auf den ersten Blick gut zu harmonieren. Pioneer 2026 – für mich ein willkommener Tapetenwechsel vom Rollenspielsystemalltag.

2026 – Etwas Altes: Monster of the Week

Vor Kurzem kam in einem Gespräch folgende Frage auf: Was ist eigentlich euer Lieblings-PbtA-System? Bei der verfügbaren Anzahl an Systemen, die manchmal das Flair perfekt treffen oder ein anderes Mal einzelne Playbooks, Moves oder Subsysteme hervorragend umsetzen, ist das keine einfach zu beantwortende Frage. Hm … mit welchem PbtA-System hatte ich denn in der Vergangenheit am meisten Spaß? Eindeutig: Monster of the Week, in der neuen Version nun veröffentlicht von Evil Hat Productions.Cover des aktualisierten Grundregelwerks von Monster of the Week mit Angabe von Michael Sands; Cover zeigt Action-/Kampfszene passend zum Setting

Neue Version? Genau dieser Fakt hatte mich aufhorchen lassen und beim Forschen nach Änderungen oder möglichen Verschlimmbesserungen wurde ich positiv überrascht! Viele gute Dinge sind hinzugekommen und ich kann MotW-Veteranen nur empfehlen, einen Blick auf die neue Edition zu werfen. Neue Playbooks, mehr Optionen, unterschiedliche Ausrichtungen bestimmter Moves und auch die Option, anstatt Monster zu jagen, Dimensionsmysterien, temporale Phänomene und Ähnliches als Herausforderungen zu setzen, kurbeln meine Szenariofantasie an. Der Fokus liegt immer noch mehr auf dem Jagen und Erkunden der Monster als auf dem Kampf gegen selbige an sich. Ich bin gespannt, ob mir Monster of the Week nach all den Jahren immer noch so viel Spaß an den Spieltisch zaubern kann wie früher. Monster of the Week 2026 – lasst uns jagen gehen!

Natürlich gibt es noch jede Menge Rollenspielsysteme, die 2026 gespielt werden wollen. Ich freue mich auf Fabula Ultima bei Clawdeen als Spieler und auf die Erkundung, was es eigentlich bedeutet, sich selbst als TTJRPG zu bezeichnen. Curseborne könnte als unabhängiger Sprössling der Welt der Dunkelheit die 90er zurück an den Spieltisch bringen. Dazu kommen die soliden Systeme, die bereits seit Jahren mein Rollenspielhobby bereichern.

Ich bin gespannt und freue mich auf das Hobbyjahr 2026!

Titel "Rollenspielerische Rückblick November 2025" mit dem Cover von DSA 5: In den Fängen des Dämons sowie den Youtube-Titelbildern zu Otherscape: Winterschlaf und Shadowrun 6: Kleinwildjagd

Vorweg: Der November war wieder ein rollenspiellastiger Monat und bei den Anschaffungen wird diesmal ein bisschen gemogelt …

Anschaffungen

Bild zum Pioneer RPG, bei dem 2 Astronaiten außerhalb eines Raumschiffs im All schweben

Damit kommen wir auch direkt zu den Anschaffungen, bei denen ich mich grundsätzlich sehr zurückgehalten und NICHTS gekauft habe.

Meine andere Hälfte hat zum Monatsende noch mal beim (jetzt frisch ausgelaufenen) Kickstarter zu Pioneer von Mongoose Publishing mitgemacht. Grundsätzlich hab ich damit „nix zu tun“, aber natürlich partizipiere ich letztlich von diesem Einkauf und freu mich auch drauf. Dieses Near Future-Sci-Fi-Rollenspiel klingt echt spannend, und tatsächlich haben wir anhand der ausgesprochen umfangreichen Previews mit einem Umfang von 90 Seiten auch schon einen Charakter zusammen erstellt. Planmäßige Auslieferung des Spiels mitsamt Kampagne liegt im August 2026, also noch ein bisschen Zeit bis dahin.

Blog &Youtube

Ich bleibe meiner Blogstatistik der zweiten Jahreshälfte (leider) weiter treu, sodass es nur diesen Artikel hier für den November zu vermelden gibt. Sieht für 2025 nun so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni-November: 1.

Dafür sind die Inhalte auf Youtube konstant angestiegen mit im Schnitt 2 Videos pro Woche.

Gestartet ist hier unser Fewshot mit einer Poolrunde zu :Otherscape mit dem Titel Winterschlaf. Teil 1 und Teil 2 sind da im November online gegangen. In dieser Runde verfolgen wir einen etwas anderen Ansatz als beim Oneshot davor, nämlich den, einigermaßen akribisch die im Buch stehenden Regeln abzubilden, und das möglichst nachvollziehbar. Es gibt also recht viel „Meta-Gerede“, aber das Ganze auch ein bisschen visualisiert und eben – so hoffen wir – verständlich. Damit wollten wir einfach auch mal schauen, wie :Oherscape so funktioniert und abläuft, wenn man es eben nicht nur als „regelarmes narratives“ Spiel nimmt, sondern die Regeln, die das Spiel tatsächlich ja auch hat, ausführlich nutzt. Geleitet wird das Ganze übrigens nicht wie üblicherweise von Tsu oder mir, sondern von Preek, den die meisten schon kennen dürften, wenn sie unsere Runden verfolgen.

Cover des Abenteuers "In den Fängen des Dämons" für DSA 5. Zu sehen ist eine Burg auf einem Berg, die von dämonischem Grün umrankt wird sowie ein hoch in den Nachthimmel aufragender Schatten eines Dämons.

Ebenfalls gestartet ist unsere DSA 5-Runde mit der Neuauflage von „In den Fängen des Dämons„. Darauf hab ich ja schon länger gehibbelt, zumal ich geplant hatte, das ursprüngliche Abenteuer zu leiten, bis mir dann passenderweise bekannt wurde, dass es eine Neuauflage davon geben soll. Die kam dann endlich Ende September und somit konnte es auch recht zeitnah damit losgehen. Zu finden sind bislang auf dem Kanal Teil 1 und Teil 2. Macht wieder richtig Spaß! Ich hatte ursprünglich auf etwa 7 Sessions insgesamt geschätzt, zweifle aber jetzt schon ziemlich stark daran, dass wir damit auskommen werden. 🙈

Angekündigt wurde von mir außerdem Shadowrun 6, und zwar statt wie ursprünglich geplant mit einer Boston-Runde mit einer Runde in den ADL, mit der wir uns nach und nach bis zur Kampagne Herr der Nebel spielen wollen. Teil 1 mit einem Run aus Budenzauber (Kleinwildjagd von Mel Helke) kann man sich auch schon ansehen. Teil 2 haben wir gespielt, ist aber noch nicht online (wahrscheinlich erste Dezemberwoche), weil die Aufarbeitung da ziemlich viel Zeit in Anspruch genommen hat. Wegen verschiedener Unverständnisse, Missverständnisse und zuletzt der Tatsache, dass das unsere Learning-by-doing-Runde mit Shadowrun 6 ist, kam es in der zweiten Session nämlich zu ein bisschen Chaos. 😁

Und zu guter letzt ging auch unsere Dragonbane-Runde mit der 20. Session unserer Blackwater Redux-Kampagne endlich weiter.

Ach, nee, da war ja noch was! Mein Youtubekanal hat seinen 12-jährigen Geburtstag mit einem kleinen Livetalk gefeiert!

Geschaute Sessions/Youtube

Hier habe ich mir eine Veränderung ab sofort überlegt, und zwar abseits der reinen Zahlen auch mal ein paar Highlights bzw. Sachen, die mir gut gefallen haben, mit euch zu teilen. Aber starten wir mit der bekannten Statistik:

Geschaut habe ich im November ziemlich genau 6 Stunden Videos rund um Rollenspiele, zumal DORP da noch einiges von der SPIEL letzten Monat nachgelegt hat. Macht im Jahresverlauf: Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden, September 7,25 Stunden, Oktober 4,25).

Dazu kommen immerhin 14 Stunden Rollenspielsessions. Ein Großteil davon entfiel auf Zwergpaladins Berge des Wahnsinns-Runde, zu der ich endlich mal gekommen bin (bin aber noch nicht durch). Außerdem die aktuellsten 2 Teile von Herr der Nebel bei Talon Zorch, die erste Folge der Dune-Runde bei Das_Floo und schließlich noch der erste Teil der weihnachtlichen Brindlewood Bay-Runde bei Carabas Crafts.

Im Jahresverlauf sieht es damit so aus: Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden, September: 23 Stunden, Oktober: 31 Stunden, November: 14 Stunden.

Top 10 auf Youtube

  1. DSA 5: In den Fängen des Dämons #1 (757)
  2. DSA 5: In den Fängen des Dämons #2 (240)
  3. Shadowrun 6: Kleinwildjagd #1 (228)
  4. Otherscape: Winterschlaf #1 (179)
  5. 12-jähriges Jubiläum (176)
  6. Otherscape: Winterschlaf #2 (179)
  7. Dragonbane: Blackwater Redux #20 (93)
  8. Ankündigung Shadowrun 6 (92)
  9. Delta Green: Extremophilia #6 (56)
  10. Shadowrun-Rimeline 2029 (Teil 1) (32)

Die Liste wird in diesem Monat also dominiert von a) neuen Runden und Videos sowie b) von DSA 5.

Sonstige Medien

Links Tom Ellis als Lucifer-Darsteller auf dem Titel "Lucifer" (Neonreklame) und "Hot as hell"Ich hab die Reihe Schattengewächse von Philipp Schmidt mit Teil 4 nun beendet (4,5 Stunden), was mich ehrlich gesagt ziemlich unbefriedigt zurück gelassen hat. Schade, weil der Anfang des Ganzen eigentlich interessant und vielversprechend war.

Inspiriert durch o.g. Rollenspielrunde habe ich mir nach längerem dann mal wieder Berge des Wahnsinns angehört (4,5 Stunden). Immer wieder ein kaltes Fest.

Auf Netflix haben wir festgestellt, dass wir doch glatt 2 Staffeln Lucifer verpasst haben. Da haben wir die gesamte 5. Staffel mit knapp 15 Stunden nachgeholt sowie die ersten 5 Folgen der 6. Staffel mit 4 Stunden, also 19 Stunden insgesamt.

Macht 9 Hörstunden (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: -, Mai: 66 Stunden, Juni: -, Juli: 66,5 Stunden, August: 44,5 Stunden, September 16,25 Stunden, Oktober 41,5 Stunden) und 19 Stunden Zuschauzeit (Januar: 1,75 Stunden, Februar/März: 12 Stunden, April: 3 Stunden, Mai: -, Juni: 4,5 Stunden, Juli: 4,5 Stunden, August: 6 Stunden, September: 6 Stunden, Oktober: 14 Stunden).

 

Fazit

Ein schöner und rollenspiellastiger Monat ganz nach meinem Geschmack. Das war es jetzt wahrscheinlich auch weitgehend für dieses Jahr, weil ich ab nächstem Monat mit deutlich weniger In- und Output rechne. Wird dann wahrscheinlich erst wieder ab April/Mai 2026 zunehmen (und ich vermute, da eskaliere ich dann so richtig 😁).

Und bei euch so?

Titelbild für den Rollenspielrückblick September 2025 mit den Covern von In den Fängen des Dämons (DSA 5), Strixhaven (DnD 5) sowie Delta Green.

Die vorlesungsfreie Zeit hat noch bis in die Mitte des Oktobers hinein gereicht, was dazu geführt hat, dass ich einen richtig tollen Rollenspielmonat hatte. 😊

Anschaffungen

Cover des Abenteuers "In den Fängen des Dämons" für DSA 5. Zu sehen ist eine Burg auf einem Berg, die von dämonischem Grün umrankt wird sowie ein hoch in den Nachthimmel aufragender Schatten eines Dämons.

Endlich konnte die Neuauflage von In den Fängen des Dämons für DSA 5 kaufen (17,99€). Darauf habe ich sehr gehibbelt, weil ich mir schon vor Monaten vorgenommen hatte, das mal zu leiten (auch mit DSA 5, aber alte Version). Dann habe ich mitbekommen, dass dazu eine Neuauflage angekündigt ist und entsprechend gewartet. Das Erscheinungsdatum „im September“ war dann in den letzten Zügen des Monats, sodass es für mich in den Oktober gefallen ist.

Wie das (oft) so ist, entdeckt man dann halt noch was, das man auch noch einpackt. In meinem Fall war es das Eynmaleyns der Kreutherkunde, ebenfalls DSA 5, das eigentlich aber schon 2022 erschienen ist. Kostenpunkt: 14,99€.

Mit 32,98€ liege ich damit also nur sehr knapp über meinem selbst gesetzten Limit von 30€.

Ich gebe allerdings zu, dass es im Oktober auch recht einfach war, nicht mehr auszugeben. Da ich ja schon lange weit weg von der SPIEL in Essen lebe, gab es da keine Versuchungen.

Hinzu kommt, dass ein paar Crowdfundingsachen im Oktober eingetrudelt sind bei mir. Zum einen war das endlich mal das Grundregelwerk zu Curseborne. Das sollte im Dezember 2024 bereits fertig sein, aber wie das so ist … Bislang gab es da nur die Alpha-/Betaversion, jetzt ist das Ding endlich als quasi ready per PDF raus gegangen. Da fehlen noch ein paar Sachen, Verweise und so, aber grundsätzlich ist es jetzt so „fertig“ und auf beim Kickstarter zum Vorbestellmodus gewechselt.

Ebenfalls via PDF verschickt wurde die Übersetzung des Grundregelwerks von :Otherscape aus dem Kickstarter der Storypunks. Übrigens sehr pünktlich. 👍🏻

Blog &Youtube

Hier gab es im Oktober als Artikel wieder nur den Monatsrückblick (also diesen hier). Sieht für 2025 nun so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni-Oktober: 1.

Auch auf Youtube ging es weiter, und da war sogar einiges los. Nach dem Finale (Session 38) der Strixhaven-Kampagne mit DnD 5 gab es hierzu noch einen Aftertalk.

Unsere Delta Green-Runde mit Extremophilia hat sowohl einen vierten Teil, einen fünften sowie eine finale sechste Session erhalten.

Damit wurden also gleich zwei Runden abgeschlossen. 🎉

Titelbild/Thumbnail der Delta Green-Runde Extremophilia. Schwarzer Hintergrund, grüne Schrift

Mit Dragonbane ging es ebenfalls weiter, und zwar mit der 19. Session meiner Variante von Blackwater Redux.

Was den halloweenigen Teil betrifft, habe ich ein Video zu Horror im Rollenspiel online gestellt. Live gesendet hatten wir zudem unser Feedback zu Death Note (2017) mit Bezug darauf, was man damit rollenspielerisch so anstellen bzw. was man daraus fürs Hobby mitnehmen kann. Eigentlich wollten wir zu deutlich mehr Filmen ähnliches machen, aber dazu sind wir dann leider nicht mehr gekommen.

Trotzdem einiges, was da zusammengekommen ist, und mich hat es gefreut und Spaß gemacht hat es.

Den sonst üblichen Social Media-Anteil aus der Überschrift habe ich jetzt mal rausgenommen. Nutze ich seit Anfang des Jahres ja bereits nicht mehr bzw. schaue nur sehr selten als Leserin mal bei Bluesky vorbei oder in eben in diverse Discords/Foren. Das alles übrigens nicht aus Zeitmangel, sondern sehr bewusst, wie ich ja schon im Rückblick Februar/März angerissen hatte. Dazu irgendwann mal mehr.

Sessions/Youtube

Geschaut habe ich im Oktober lediglich 4,25 Stunden Videos rund um Rollenspiele trotz der SPIEL (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden, September 7,25 Stunden).

Dazu gesellen sich ganze 31 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden, September: 23 Stunden).

Worauf ich abseits dessen aufmerksam wurde und interessant fand, war ein Beitrag von Terra Xplore über Eskapismus, der auch einen LARP-Anteil beinhaltete. Besonders die Schnittstellen zwischen den Experten mit unterschiedlichen Schwerpunkten sowie die Inhalte mit dem Neurowissenschaftler Óscar Gonçalves.

Top 10 auf Youtube

  1. Delta Green: Extremophilia #4 (154)
  2. Dragonbane: Blackwater Redux #19 (146)
  3. DnD 5E: Strixhaven #38 (116)
  4. DnD 5E: Strixhaven, Aftertalk (98)
  5. Delta Green: Extremophilia #5 (72)
  6. Horror im Rollenspiel: Worauf achten und wie umsetzen? (65)
  7. #RollenGrusel – Death Note (2017) (63)
  8. DnD 5E: Strixhaven #37 (50)
  9. Delta Green: Last Things Last (48)
  10. Delta Green: Extremophilia #1 (46)

Delta Green hatte im Oktober passenderweise also ziemlich die Nase vorn. 🙂

Sonstige Medien

Cover des ersten Hörbuchs von Schattengewächse; blau-schwarzes Bild mit einem Kreis in der MitteHarry Dresden hat quasi punktgenau zum Monatsende auch für uns sein Ende erreicht. Wir haben Band 16 (12 Stunden) und auch Band 17 (13,5 Stunden) gehört und das war es. Alles andere (Kurzgeschichten) sind halt noch in Buchform zu haben. Und lustigerweise ist das Erscheinen eines 18. Bandes für Januar 2026 angekündigt!

Gehört habe ich außerdem die ersten 3 Teile einer Cyberpunk-Reihe von Philipp Schmidt, die auf Audible als Serie Schattengewächse – eine nahe Zukunft zu finden sind. Die einzelnen Teile sind sehr unterschiedlich lang (8 Stunden, 4 Stunden, knapp 4 Stunden), der Sprecher ist wirklich anstrengend, und auch ansonsten höre ich erst mal den vierten Teil, bevor ich eine Gesamtmeinung bilde. Ist auf jeden Fall interessant, aber auch irgendwie … seltsam.

Das sind also 41,5 Hörstunden (Januar: 52,5 Stunden, Februar/März: 39 Stunden, April: -, Mai: 66 Stunden, Juni: -, Juli: 66,5 Stunden, August: 44,5 Stunden, September 16,25 Stunden).

Cover der Netflixserie "Der Milliardärsbunker". Zeigt 2 Personen der Serie (Guillermo und seine Tochter Asia), die Richtung Betrachter schauen, außerdem etwas verwaschen Haare und Schulter rückwärtig von Minerva sowie ihr Profil im Hintergrund ebenfalls leicht verwaschen.

Geschaut haben wir Death Note (2017), wozu wir ja auch live auf Youtube unterwegs waren. Außerdem Halloween (2018), weil wir den noch nicht kannten. Passenderweise führte uns Halloween in die 4k-Version von Halloween 1 ins Kino. Ebenfalls geschaut haben wir Conjuring 4.
Serienmäßig haben wir uns auf Netflix den Milliardärsbunker angeschaut, die insgesamt ja ziemlich zerfetzt wird. Hab ich bis einschließlich zur 4. Folge nicht wirklich nachvollziehen können, weil wir die beide ziemlich klasse fanden. In der 2. Hälfte driftet die Serie dann aber stark in eine Telenovela-Richtung ab, lässt dabei viele andere Themen abseits liegen und endet auch noch mehr als offen. Schade drum.

Macht insgesamt jedenfalls 14 Stunden Zuschauzeit (Januar: 1,75 Stunden, Februar/März: 12 Stunden, April: 3 Stunden, Mai: -, Juni: 4,5 Stunden, Juli: 4,5 Stunden, August: 6 Stunden, September: 6 Stunden).

Fazit

Das war ein rundum feiner Monat, in dem es auf allen Ebenen viel In- und Output gab (na gut, vom Blog weiterhin abgesehen). Ich blicke darauf sehr gern zurück, allerdings auch ein bisschen mit einem weinenden Auge, weil das ab November wieder deutlich abnehmen wird bis vermutlich März ungefähr. Ein Grund mehr, den Monat wirklich genossen zu haben und sich gerne an ihn zu erinnern. 😊

Und bei euch so?

Titelbild für den Rollenspielrückblick September 2025 mit den Covern von Revierbericht 2082 (Shadowrun), Datapuls ADL (Shadowrun) und Strixhaven (DnD 5E)

Der September war ein toller Rollenspielmonat, endlich mal wieder.

Anschaffungen

Cover des Shadowrun6-Quellenbuchs "Revierbericht 2082" mit einer Person mit Schutzausrüstung wie Atemfilter und kurzem rosa Iro

Das mit den maximal 30€ hat im September nicht geklappt, soviel vorweg. Das Übeltäterbuch ist links auch gleich als Bild zu sehen. Mit dem Datapuls ADL und dem Datapuls Österreich, beides Shadowrun, lag ich mit 27,90€ genau im Limit. Und dann wollte ich doch unbedingt noch den Revierbericht haben, weil Pottkind und ich „brauch“ das halt einfach … und dann waren es 47,85€.

Nächster Monat, nächster Versuch, würde ich sagen.

 

Blog, Youtube, Social Media

Hier gab es im September als Artikel wieder nur den Monatsrückblick (immerhin!). Sieht für 2025 bislang so aus: Januar: 2, Februar/März: 3, April: 1, Mai: 3, Juni: 1, Juli: 1, August 1, September 1. Geschrieben habe ich aber eigentlich einiges mehr. Ich probiere mich gerade an einer kleinen rollenspielbezogenen Reihe, aber die gibts halt (bislang) nicht gebloggt.

Auch auf Youtube ging es weiter. Der Talk mit Megacity-Erstellung für :Otherscape mit dem im Grundbuch enthaltenen Generator wurde ja schon im letzten Rückblick erwähnt. Der Vollständigkeit halber hier noch mal, weil er streng genommen am 4. September online ging.

Es folgte nicht nur die 37. Session der Strixhaven-Kampagne (DnD 5E), sondern – Achtung, hier mogele ich wieder ein bisschen mit dem Datum – am 2.10. auch die 38. Session und damit das Kampagnen-Finale.

Zu :Otherscape gab es noch das ausstehende Video „Shadowrun versus Otherscape“ und auch die Dragonbane-Kampagne ging mit der 18. Folge, die mir wirklich gut gefallen hat, weiter.

Sessions/Youtube

Geschaut hab ich diesmal – RatCon sei Dank – 7,25 Stunden Videos rund um Rollenspiele (Januar: 11 Stunden, Februar/März: 9,5 Stunden, April: 9 Stunden, Mai 12 Stunden, Juni 8 Stunden, Juli: 10,5 Stunden, August: 2,5 Stunden). Dazu gesellen sich satte 23 Stunden Rollenspielsessions, die ich angeschaut habe (Januar: 36 Stunden, Februar/März: 24 Stunden, April: 10,5 Stunden, Mai: 20 Stunden, Juni: 15 Stunden, Juli: 11 Stunden, August: 9 Stunden).

Top 10 auf Youtube

  1. Dragonbane: Blackwater Redux #18 (136)
  2. Otherscape: Eine Megacity erstellen mit den Regeln zur Citycreation (102)
  3. DnD 5E: Strixhaven #37 (92)
  4. Otherscape: Shadowrun versus Otherscape (75)
  5. Dragonbane: Blackwater Redux #17 (59)
  6. Delta Green: Extremophilia #1 (42)
  7. Delta Green: Extremophilia #3 (42)
  8. Shadowrun-Timeline 2029 (Teil 1) (Shorts) (38)
  9. Delta Green: Last Things Last (37)
  10. DSA 5: Orklandtrilogie: Der Orkenhort #1 (36)

Diesmal also vor allem neue Videos und die zu Delta Green. Splittermond und Cthulhu haben es entsprechend nicht in diese Top 10 geschafft, dafür mal wieder DSA 5.

Sonstige Medien

Cover des Shadowrun-Romans "Orks weinen nicht" mit einem Ork mit Sonnenbrille und Lederjacke sowie Gebäude eines Sprawls im Hintergrund, farblich in gelb-grün-braun gehaltenBei der Harry Dresden-Reihe nähern wir uns langsam dem Endspurt, denn im September wurde mit 16,25 Stunden nun auch der 15. Teil gehört. Ich hab noch in zwei weitere Hörbücher gehört, bin da aber noch nicht weit gekommen. Dafür habe ich ein Buch gelesen. Also so ein altmodisches mit Seiten und so. Und es hatte nichts mit dem Studium oder der Arbeit zu tun, sondern was mit Rollenspiel. Uuuh! Es waren die 300 Seiten von „Orks weinen nicht“ (Shadowrun, Jan-Tobias Kitzel).

Der zweite Pack Wednesday (Staffel 2, die letzten 4 Folgen/4 Stunden) wurde angeschaut, außerdem The Thursday Murder Club (2 Stunden), den ich wirklich nett fand, auch wenn man da meiner Ansicht nach noch viel mehr hätte rausholen können. Aber er war muckelig anzugucken.

Fazit

Was nun nicht gelistet ist, das sind die Stunden, die ich ins springende Lesen von Rollenspielmaterial, Rundenvorbereitung und Co. gesteckt habe. Und das war diesen Monat endlich mal wieder so einiges und hat unfassbar viel Spaß gemacht. 🙂